Unter Kontoauszug → Lieferanten bezahlen (Modul „Kontoauszug“) wählen Sie offene Eingangsrechnungen aus. Livo erzeugt daraus eine SEPA-Überweisungsdatei (pain.001.001.09, das Format der Deutschen Kreditwirtschaft), die Sie in Ihrem Online-Banking unter „Sammelüberweisung aus Datei“ hochladen und dort freigeben.
Konto und Skonto je Rechnung
Je Rechnung tragen Sie die IBAN des Lieferanten ein, auf Wunsch die BIC, Skonto (Satz und letzter Tag) und den Verwendungszweck. Ist die Rechnung eine E-Rechnung, schlägt Livo IBAN und Skonto aus der Datei vor; sonst die IBAN der letzten Rechnung desselben Lieferanten. Gespeichert wird erst, was Sie bestätigen. Die IBAN prüft Livo auf ihre Prüfziffer — ein Zahlendreher fällt auf, bevor Geld falsch fließt.
Skonto
Abgezogen wird, wenn der Ausführungstag nicht nach dem letzten Skontotag liegt — nicht der Tag, an dem Sie die Datei erzeugen. Skonto wird vom Bruttobetrag gerechnet. Ist eine Rechnung schon teilweise bezahlt, zieht Livo kein Skonto ab und sagt es dazu.
Ausführungstag
Banken führen SEPA-Überweisungen nur an Geschäftstagen aus. Ein Wochenende oder einen TARGET-Feiertag lehnt Livo ab und nennt den nächsten Geschäftstag.
Nie doppelt
Eine Rechnung steht höchstens in einem offenen Zahllauf und zeigt in der Liste der Eingangsrechnungen „Zahlung erzeugt“. Rechnungen, die der Lieferant per Lastschrift einzieht, kommen nie in einen Zahllauf.
Nach der Bank
Hat die Bank ausgeführt, vermerken Sie den Lauf als ausgeführt: Livo bucht die Überweisungen und genutztes Skonto an den Rechnungen, sie sind dann bezahlt. Wurde die Datei nicht ausgeführt, verwerfen Sie den Lauf; die Rechnungen sind wieder frei. Beides geht genau einmal. Die Datei jedes Laufs bleibt im Protokoll und lässt sich erneut laden.
Was Livo nicht macht
Livo hat keinen Zugang zu Ihrer Bank und überweist nichts. Ob Ihre Bank die Datei annimmt, entscheidet Ihre Bank; prüfen Sie den ersten Lauf im Online-Banking, bevor Sie ihn freigeben.