Über das offene Model Context Protocol (MCP) kann eine KI, die Sie selbst benutzen, Daten aus Livo abfragen: „Welche Termine habe ich morgen?“, „Welche Rechnungen sind überfällig?“, „Wie erreiche ich Familie Berger?“. Livo stellt dafür einen MCP-Endpunkt bereit. Ab Werk ist das aus.
Einrichten (Inhaber)
- Einstellungen → Module & Branche → KI-Zugang (MCP) (auch über Schnittstellen) → „Einschalten“.
- „Token anlegen“: für Sie oder eine Person Ihres Betriebs. Den Token sehen Sie genau einmal.
- In Ihrem KI-Programm einen MCP-Server über HTTP hinzufügen: Adresse https://livogroup.de/api/v1/handwerk/mcp, Kopfzeile Authorization: Bearer livo_ki_… Für Claude Code steht der fertige Befehl neben dem Token.
Was die KI kann — und was nicht
- Kunden suchen, Aufträge, Termine, offene Posten und Angebote auflisten.
- Nichts anlegen, ändern oder löschen.
- Sie sieht genau das, was die Person sehen darf, der der Token gehört — bei jedem Aufruf neu geprüft. Ein Monteur-Token sieht nur seine eigenen Termine und keine Beträge.
- Höchstens 60 Abfragen je Minute und Token.
Wohin die Daten gehen
Was die KI abfragt, geht an den Anbieter der KI, die Sie anbinden — auf Ihre Weisung, nicht von Livo aus. Sie sind dafür verantwortlich: Prüfen Sie, ob Sie mit diesem Anbieter einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung haben und ob Sie Kundendaten dorthin geben dürfen.
Kontrolle
Jeder Zugriff steht im Protokoll auf derselben Seite (Einstellungen → Module & Branche → KI-Zugang (MCP)): wann, welcher Token, welche Abfrage, wie viele Datensätze — nie die Inhalte. Ein Token lässt sich jederzeit widerrufen, auch bei gesperrtem Abo; „Ausschalten“ weist sofort alle Token ab.
Grenze
Livo meldet KI-Programme über einen Token im Kopffeld an. Programme, die einen MCP-Server nur über eine OAuth-Anmeldung einbinden können, funktionieren damit noch nicht.